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Warum wird Israel als Heiliges Land bezeichnet?

Insbesondere Pauschaltouristen, die zum ersten Mal in das Land reisen, fragen häufig, warum Israel als Heiliges Land bezeichnet wird. Diese Frage möchten wir in unserem heutigen Blogbeitrag beantworten. Falls Sie sich für Israel als Heiliges Land interessieren und auf den Spuren von Jesus Christus wandeln möchten, empfehlen wir Ihnen unseren biblischen Reisen.

Heiliges Land Israel

Es sind Städte wie Jerusalem, Nazareth oder Bethlehem, die Israel zum Heiligen Land der drei großen Weltreligionen machen. Über viele Jahrhunderte hinweg wurden in dem Land Gebäude errichtet, die ihm heute seinen einzigartigen Charakter verleihen. Wer Israel besucht, wird von einer Vielfalt an Kulturen und Religionen überrascht, wie man sie wohl in keiner anderen Nation findet.

Jesus und sein Leben in Isreal

Obwohl in Israel heute nur wenige Christen leben, ist die Nation für die größte der drei Weltreligionen, ein bedeutendes Land. Denn Jesus Christus, der Messias der Christen, ist nicht nur in Israel geboren, sondern hat sein ganzes Leben dort verbracht.

In Jesus Geburtsstadt Bethlehem findet sich heute die sogenannte Geburtskirche Jesu, die sich direkt gegenüber der Omar-Moschee befindet. Damit ist Bethlehem ein wunderbares Beispiel dafür, das die Diversität des Landes zeigt: Christen und Muslime verbringen Ihr Leben Seite an Seite in einer Stadt, ohne dass Konflikte entstehen.
Jesus ist nicht nur als Jesus Christus, sondern auch als Jesus von Nazareth bekannt. Deswegen spielt die Stadt Nazareth für Christen natürlich ebenso eine große Rolle. Dort wurde beispielsweise die katholische Verkündigungsbasilika an dem Ort erbaut, an dem der Erzengel Gabriel der Heiligen Jungfrau Maria erschien. Die Basilika ist die größte Kirche im Nahen Osten und mit einem prächtigen Altarraum ausgestattet.

Die wichtigste Stadt für die Christen stellt jedoch Jerusalem dar. Die Hauptstadt des Landes ist vor allem deswegen für Christen von Bedeutung, weil Jesus dort seine letzten Tage verbracht hat. Angefangen mit seinem berühmten Einzug nach Jerusalem bis hin zu seiner Kreuzigung in der Stadt, der die heilige Auferstehung folgte. Dort, wo sich das Grabe Jesu befunden haben soll, steht die heutige Grabeskirche in der Jerusalemer Altstadt. Die Schlüssel zur Kirche werden von einer muslimischen Familie aufbewahrt, die täglich für das Öffnen und Schließen sorgt. Damit zeigt sich erneut, wie eng die Weltreligionen in Israel miteinander verknüpft sind und wie facettenreich das Land zu beeindrucken weiß.

Ein Land für ein Volk

Anders als im Christentum spielen für Juden nicht unbedingt nur einzelne Plätze eine wichtige Rolle. Seit fast 3.000 Jahren gilt Israel für Juden als ihr Land, das Ihnen von Gott geschenkt worden ist. Nachdem das jüdische Volk eine erbarmungslose Zeit der Sklaverei in Ägypten erlebt hat, wurde Moses von Gott beauftragt, das Volk in einer 40-tägigen Reise nach Israel zu führen. Dort haben die Juden dann schließlich verschiedene Städte erbaut, in denen sich zahlreiche Gebäude finden, die für diese Religion von Bedeutung sind. In Jerusalem wurde beispielsweise der Tempel Salomo gebaut, der als besondere heilige Stätte verehrt wurde. Der Tempel wurde im Laufe der Geschichte allerdings zerstört. Man nimmt an, dass die einzigen Überreste des Tempels die heutige Klagemauer sind. Jeden Tag begeben sich viele Menschen dorthin, um zu beten und stecken dort Wünsche und Bitten zwischen die Steine der Mauer. Wer Jerusalem besucht, sollte die berühmte Klagemauer auf jeden Fall einmal mit eigenen Augen gesehen haben.

Die drittgrößte Moschee auf der Welt

Genauso wie für Christen und Juden hat Israel aber auch für Muslime eine äußerst wichtige Bedeutung. In der Hauptstadt befindet sich die drittgrößte Moschee mit dem Namen „Al-Aqsa“ auf der Welt, weswegen Jerusalem nach Mekka und Medina die drittheiligste Stadt im Islam ist. In unmittelbarer Nähe zur Moschee befindet sich außerdem der Felsendom in Jerusalem. Der Dom wurde dort erbaut, wo nach islamischem Glauben der Prophet der Muslime Mohammed in den Himmel aufgestiegen ist. Allerdings ist dieser Ort ebenfalls für die Juden heilig, weil sich dort laut Überlieferung die heilige Bundeslade befunden haben soll.