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Die schönsten Märkte in Jerusalem

Jerusalem

Frische Granatäpfel und Jaffa-Orangen, Wein, Ölzweige, exotische Gewürze, duftende Kräuter und farbenprächtige Blumen. Kosmetika, hergestellt aus den mineralreichen Extrakten des Toten Meers, Schmuck mit funkelnden, in Israel verarbeiteten Edelsteinen oder auch günstige Pelz- und Lederwaren aus der langen Kürschnertradition des Orients. T-Shirts, die auf Arabisch dazu auffordern, Cola zu trinken. Jerusalems Märkte bieten all das – und natürlich auch Elektroartikel, Handys oder vergünstigte Markenware, wie sie auch auf anderen Märkten der Welt angeboten werden.

Welches sind die schönsten Märkte in Jerusalem?

Jerusalem hat viele schöne Märkte zu bieten. Heute verraten wir Dir, welchen Markt Du bei Deinem Aufenthalt in der Stadt auf jeden Fall besuchen musst.

Der Mahane Yehuda Markt

Auf dem Mahane Yehuda Markt werden täglich Fleisch und Fisch, Gemüse und Obst, vielfach aber auch Gewürze, Nüsse und typische Süßwaren wie Baklava, Knafeh und Halva oder Speisen wie Schawarma und Kibbeh verkauft.

Lokal produzierter Wein und Käse werden genauso feilgeboten wie Schmuck, Keramik, Bekleidung und praktische Alltagsartikel. Trotz der enormen Zahl von fast 200.000 Besuchern täglich ist der Mahane Yehuda Markt einer der authentischsten Märkte Israels.

Der arabische Suq in der Jerualemer Altstadt

In den engen Gassen der Jerusalemer Altstadt wird seit Jahrtausenden nahe dem Jaffator gehandelt. Geschäftsviertel und Handwerksviertel werden im Arabischen als „Suq“ bezeichnet. Obwohl der Suq ein arabischer Markt ist, werden auch hier Judaica und christliche Souvenirs angeboten. Traditionell gliedert sich der Suq in diese Bereiche:

  • Der Suq al-Lahamin (Fleischermarkt) bezeichnet die Geschäfte, die vorwiegend Lebensmittel wie Fleisch und Gemüse anbieten. Früher war dieser Teil des Suqs der Hauptstandort der Kupferschmiede, die hier ihre Metallarbeiten anboten.
  • Am südlichen Ausläufer des Suq al-Lahamin befindet sich der Suq l-Husur (Bastmattenmarkt). Hier wurden traditionell aus Bambus geflochtene Matten und Körbe hergestellt.
  • Am Suq al-Khawajat (Markt der Silberschmiede), früher Standort der Juweliere, werden heute vorwiegend Stoffe und Textilien angeboten.
  • Vollständig von Kreuzgewölben bedeckt, lohnt der Besuch des Suq Al-Atarin (Markt der Spezereien) schon wegen seiner beeindruckenden Architektur. Hier gibt es das größte Angebot an Kleidung und Schuhen.
  • Auf dem Suq Chan al-Zait (Markt des Olivenöls) befanden sich früher Ölpressen und Lagerflächen für das Olivenöl. Neben Öl und Seifen werden hier heute Nüsse, Süßwaren, Falafeln, Gemüse und Fleisch offeriert.
  • Ein ehemaliges Krankenhausgelände an der Maristanstraße wurde seit 1950 in die Markthalle Souk Al-Basar umfunktioniert. Mit dem höheren Touristenaufkommen ist das Angebot an Gemüse- und Obst weitgehend dem von Amphoren, Öllampen und T-Shirts gewichen.
  • Unweit des Suq Aftimos, benannt nach seinem griechischen Erbauer, lag traditionell eine bekannte Lederfärberei. Auch heute noch werden auf diesem Suq mit seinem prächtigen zentralen Brunnen zumeist Lederwaren, Taschen und Sandalen angeboten.
  • Der weitläufige Suq Al-Qattanin (Baumwollmarkt) gilt als schönster arabischer Markt im ganzen Mittelmeerraum. Einst bekannt für den Verkauf von Baumwollprodukten, sind heute auf zwei Ebenen Geschäfte und Verwaltungsbüros untergebracht. Unterhalb der Büros für Mitarbeiter der al-Aqsa-Moschee und der al-Qud-Universität befinden sich zahlreiche Läden mit Geschenkartikeln, Kleidung und Souvenirs.

Kunsthandwerkermarkt Hutzot Hayotzer und HaMoshava HaGermanit

Einmal im Jahr im Sommer stellen in der Nähe des Konzert- und Festivalareals Sultan´s Pool Kunsthandwerker aus aller Welt in der gleichnamigen Künstlerkolonie Hutzot Hayotzer unter freiem Himmel ihre Werke aus.
An Ständen verkaufen sie handgefertigte Uhren, Hängematten, Lampenschirme, Einrichtungsgegenstände und Gemälde. Bis weit nach Sonnenuntergang wird die Veranstaltung mit Kunstworkshops, Tanzdarbietungen und Livemusik fortgesetzt.

Wer zu einer anderen Zeit Jerusalem besucht und auf der Suche nach lokalen Kunsthandwerksprodukten ist, sollte freitags den Kunsthandwerker- und Bauernmarkt auf der Emek Refa´im-Straße besuchen. Der Markt liegt in der deutschen Kolonie HaMoshava HaGermanit, einem der schönsten Viertel Jerusalems, und bietet alle Arten handgefertigter Produkte.

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